Dass ich für Musicals und Shows gerne mal in die Bahn oder den Flieger steige, ist wohl mittlerweile bekannt. Dass das auch öfter vorkommt, wenn Leute in einem Stück mitspielen, deren Talent mich begeistert und deren Weg ich gerne verfolgt, macht die Sache für meinen Geldbeutel zwar nicht besser, sorgt aber gerne mal dafür, dass ich auch neue Theater und neue Städte kennenlerne. In diesem Falle zwar nur halbwegs neue, aber hey.

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So zog es mich nun also nach Paris. Aaaah, Paris – Stadt der Liebe, Baguettes und Croissants. Ich gebe zu, dass Paris nicht so recht auf meiner „Must visit“ Liste stand. Vor einigen Jahren klapperten wir auf dem Rückweg vom Disneyland nach Hause einige Sehenswürdigkeiten ab – und da endete meine Pariserfahrung auch schon. Noch dazu entschloss ich mich in der 7. Klasse bewusst dazu, lieber Latein statt Französisch lernen zu wollen, was die Kommunikation mit den Franzosen tendenziell nicht einfacher macht. Aber wenigstens das Musical war auf Englisch. Und das war ja mein Hauptreisegrund.

So ging es also an einem kalten, nassen, diesigen Freitag in den Flieger nach Paris. 50 Minuten Flugzeit – und schon ist man da. Ein Katzensprung sozusagen. Der Weg in die Stadt ist ähnlich einfach – der RER B fährt vom Flughafen Charles De Gaulle für 10€ mitten durch die Pariser Innenstadt und bietet genug Möglichkeiten, an einem passenden Punkt auszusteigen und ggf mit der Metro oder dem Bus weiterzureisen. Es blieb noch etwas Zeit, bevor ich in mein Hotel einchecken konnte, also stieg ich Paris Nord aus. Fahrtzeit bis hier: 37 Minuten.

Im Gegensatz zum tristen Deutschlandwetter begrüßte mich Paris mit angenehmen 11 Grad und sogar einigen Sonnenstrahlen. Bonjour Paris! Freut mich auch. Von Paris Nord ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zur Basilika Sacré-Cœur, von wo man einen herrlichen Blick über die Stadt hat.

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Sacré-Cœur liegt auf die Hügel Montmatre, auch bekannt als das Künstlerviertel. Es lohnt sich wirklich durch die kleinen Straßen und Gassen auf dem Hügel zu schlendern. Geht auch ruhig zu Fuß den Hügel runter Richtung Stadt, denn auch das berühmte Moulin Rouge ist nicht weit.

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Nach einem kurzen Zwischenstop am Hotel ging es für mich zum Louvre mit seiner berühmten Glaspyramide, die übrigens der Eingang zum gesamten Komplex ist. Ein Hinweis an dieser Stelle: Der Eintritt ist für 18-25 jährige EU Bürger frei! Ihr müsst nur einen Ausweis vorlegen und könnte dann einfach so rein gehen. Das gleiche gilt auch für den Arc de Triomphe! Checkt unbedingt vorher genau die jeweiligen Internetseiten. Der normale Eintritt für den Louvre liegt bei glaube ich 15€. Für das, was man alles sehen kann, lohnen sich aber auch die. Auf über 60.000 m² werden rund 35.000 Exponate ausgestellt verteilt auf 5 Etagen. Ich habe 3 Stunden darin verbracht und gefühlt nur 1/3 der gesamten Ausstellung gesehen. Wirklich der Wahnsinn.

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Der freie Eintritt gilt wie gesagt auch für den Arc de Triomphe, was ich ziemlich cool fand. Der Aufstieg geht ein bisschen in die Beine, aber die Aussicht kann sich wirklich sehen lassen. Gerade bei gutem Wetter kann man so viel der Stadt überblicken, was ich angesichts der Höhe des Arc de Triomphe gar nicht erwartet hatte.

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