Aladdin ist wohl einer meiner liebsten Disneyfilme überhaupt. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich ihn über die Jahre gesehen habe. Seit 2014 spielt das Stück sehr erfolgreich am Broadway und als die Karten für London im November 2015 in den Verkauf gingen, musste ich mir eine Karte kaufen. Ich weiß, dass die Show in Hamburg vor der Londoner Version eröffnet hat, aber da ich zu dem Zeitpunkt eh bereits einen Trip in die britische Hauptstadt gebucht hatte und die Kartenpreise während der Previews deutlich günstiger waren, als Stage Entertainment wohl jemals sein wird, fiel meine Wahl eindeutig auf die Londoner Produktion.

Im Juni war es dann also soweit und ich nahm Platz im Prince Edward Theatre. Erste Reihe für umgerechnet nicht ganz 60€. Geht klar 😉 Ich war sehr gespannt auf die Show. Als wir in New York waren, haben meine beiden Freundinnen Aladdin gesehen während ich bei Something Rotten war und waren überaus begeistert. Und da Trevor Dion Nicholas bereits am Broadway den Genie spielte, war ich auf ihn besonders gespannt.

Aladdin ist ein visuelles Spektakel. Alles ist groß und imposant und mächtig. Die Bühnenbilder und Kostüme sind mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden, die Tanznummern sind groß inszeniert. Wirklich groß. Optisch war das Stück auf jeden Fall mitreißend.

Beim Casting wurde auf jeden Fall darauf geachtet, sich optisch am Film zu orientieren. Ich kann mir vorstellen, dass Disney da ganz genaue Vorgaben macht. Stimmlich war ich durchaus von allen insgesamt begeistert. Dean John-Wilson und Jade Eden geben als Aladdin und Jasmine ein schönes Paar ab und harmonieren gut zusammen. Dean hat mir gut gefallen als Aladdin und sein Proud Of Your Boy hat mir bei seiner Darstellung mit am besten gefallen. Das Ensemble insgesamt war sehr stark, wobei ich jetzt aber so keinen einzelnen besonders herausheben könnte.

Nun, keinen außen Trevor. Der Mann ist der Wahnsinn und war definitiv mein Highlight des Abends. Ich habe selten so viel gelacht während einer einzigen Musicalnummer wie bei Friend Like Me. Sein komödiantisches Timing – herrlich. Sobald er die Bühne betrat hatte er die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und hat sowohl gesanglich als auch schauspielerisch auf ganzer Linie überzeugt.

Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass mich Aladdin als Musical nicht vollkommen überzeugt hat. Obwohl es bekannte Lieder sind, sind sie mir leider nicht im Gedächtnis geblieben, da sind durch die imposanten Tanznummern und das Bühnenbild insgesamt irgendwie im Hintergrund geblieben sind. Außerdem fand ich die Szenen teilweise etwas langatmig. Ich habe mich insgesamt zwar gut unterhalten, aber leider nicht besonders mitgerissen gefühlt. Trevor Dion Nicholas hat die Show für mich definitiv gerettet und man kann es sich auf jeden Fall mal ansehen – es wird aber kein Stück werden, welches ich immer und immer wieder besuchen werde.

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