Bullet Journalling ist ein toller Weg, um sich zu organisieren, To-Dos festzuhalten und Notizen niederzuschreiben. Ich habe in den letzten Jahren verschiedene Formen und Größen von Kalendern ausprobiert, die aber insgesamt nie 100% das Richtige für mich waren und daher schnell nicht mehr genutzt wurden. Dennoch brauche ich einfach etwas handfestes, in das ich Dinge notieren und sie mit mir herumtragen kann – mein Handy reicht mir da nicht.

Beim Bullet Journal hängt der Aufbau und die Gestaltung ganz von einem selbst an, denn alles was man benötigt sind zunächst ein Stift und ein leeres Notebook. Am häufigsten genutzt werden in der Community wohl die A5 Notizbücher von Leuchtturm 1917 mit den Dotted Pages, da sich durch die Punktierung gleichmäßige und ordentliche Raster und Unterteilungen ziehen lassen, die Seiten aber trotzdem schön frei und clean aussehen. Und dann kann es auch schon losgehen. Die wichtigsten Komponenten in einem Bullet Journal sind Themen, Seitenzahlen, kurze Sätze und die sogenannten Bullets, denn das Bullet Journalling folgt dem einfachen Prinzip des Rapid Logging.

Ich nutze mein Leuchtturmnotizbuch erst seit November, weshalb ich das bereits begonnene Buch natürlich auch für 2017 weiter benutzen werde. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich mich also schon mal hingesetzt und meinen Januar im Bullet Journal vorbereitet.

Die wichtigsten Seiten für mich sind
Key (Übersicht über verschiedene Arten von Bullets)
Future Log (Kalenderübersicht für 2017)
Monthly Log (Monatsübersicht)
Memories (Platz für Doodles)
Habit Tracker (tracker von täglichen oder zumindest regelmäßigen Gewohnheiten)
Weekly Spreads (Wochenübersicht)

Viele benutzen zusätzlich noch Daily Spreads, in denen sie von Tag zu Tag planen, aber bisher reicht mir vom Platz und der Übersicht her die Aufteilung der Weekly Spreads und das ist etwas, was ich am Bullet Journalling einfach so toll finde. Man ist nicht an eine Aufteilung gebunden, sondern kann von Woche zu Woche oder sogar von Tag zu Tag einfach schauen, was man braucht und wie man es aufteilt.

The Key

Das Bullet Journalling folgt wie gesagt dem Rapid Logging. Dabei schreibt man einfach Punkte, die man erledigen möchte oder die für den Tag wichtig sind, einfach wie eine Liste herunter mit den entsprechenden Bullets. Die Bullets sollten immer nur kurze Stichworte oder kurze Sätze sein. Unten seht ihr meinen Key für die Bullets, der sich nur minimal von dem Originalkey unterscheidet.

Seitenübersicht

Unten zeige ich euch meine genaue Aufteilung für Januar. Ich gestalte mein Bullet Journal eigentlich eher minimalistisch und nutze meine Tombow Dual Brush Pens oder auch die Mildliner maximal für leichte Farbakzente wie ihr sehen könnt.

Monthly und Weekly View


Habit tracker

Den Tracker werde ich diesen Monat das erste Mal benutzen und bin gespannt wie das für mich funktioniert. Ich habe mich erst mal auf einige wenige Punkte beschränkt – vielleicht ergänze ich noch das ein oder andere im Laufe des Monats.

Memories

Diese Seite wird oftmals auch durch eine Gratitude Page oder etwas ähnliches ersetzt – das kommt einfach ganz auf euch selbst an. Ich nutze die Seite wie gesagt für Doodles oder einfach kleine Notizen von Dingen, die in dem jeweiligen Monat so passiert sind.

 

Nutzt ihr ein Bullet Journal? Oder eine andere Form von Papierkalender? Oder reicht euch euer Handy?

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One thought on “Bullet Journal Setup für 2017”

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